Ertrag durch bessere Entlohnung

Vorteile erfolgsorientierter Entlohnung

In der Studie „Vergütung 2019 im Fachhandel“ von ALLWIN wurden über 100 Unternehmen zur Zufriedenheit mit der eingesetzten Vergütungslogik befragt. Die Studie zeigt eindrucksvoll, welche Vorteile Unternehmen von erfolgsorientierter Vergütung haben: Bessere Teamarbeit und höhere Erträge.

Nahezu alle Befragten wünschen sich eine Weiterentwicklung der eingesetzten Modelle. Warum handeln trotzdem so wenig Unternehmen, wo doch die Vorteile auf der Hand liegen?

In vielen Coaching Gesprächen wird über „Mitarbeiter Akzeptanz“ gesprochen. Allein die Mitarbeiter entscheiden schließlich über den Erfolg eines neuen Vergütungsmodells. Wie gelingt es nun, diese zu überzeugen und vor allem Ängste zu nehmen?

Bekannte Sorgen?

  • Werden die Mitarbeiter das neue Gehaltsmodell positiv aufnehmen?
  • Wird es Ungerechtigkeit geben?
  • Wie erkläre man Mitarbeitern glaubwürdig was hinter dem Ansatz steckt?

Um diese Fragestellung aufzulösen, ist es wichtig zu verstehen, welche Historie der Mitarbeiter in Bezug auf Zielvereinbarungen und ggf. variable Vergütung besitzt. Unternehmen die sehr detaillierte oder wage Zielvereinbarungen verwenden, fördern das Missverständnis zwischen Führung und Mitarbeitern. Wird die Vergütung an die Zielerreichung gekoppelt, so bilden sich Fronten. Anstatt Ziele gemeinsam zu verfolgen wird Frust und schlechte Leistung gefördert.

Mitarbeiter, die diesen Erfahrungsschatz mit sich führen, werden bei einem neuen Gehaltsmodell sofort denken:

  1. Mir wird bestimmt etwas weggenommen!
  2. Es gibt keine Chancen ohne Nachteile! -> Wo ist der Nachteil?
  3. Wir müssen wahrscheinlich noch mehr arbeiten!

Um diesen störenden Zustand aufzulösen, muss das neue Vergütungsmodell idealerweise nur Vorteile besitzen. Unternehmen die Zielvereinbarungen nie praktiziert haben, fürchten eher um den Betriebsfrieden. Wer bisher kein glasklares Verständnis hatte, was geschäftlicher Erfolg und was Misserfolg bedeutetet, der tut sich schwer erfolgsorientierte Vergütung als reine Chance zu betrachten. Aus Unwissenheit wird unterstellt, dass es einfach Verlierer geben muss.

So lösen Sie Konflikte und überzeugen jeden Mitarbeiter

In Gruppen- und Einzelgesprächen muss deutlich gemacht werden, dass das Entlohnungs-Modell ein „Zuwachsmodell“ ist. Wichtig dabei: alle bisherigen Garantien (z.B. das Fixgehalt) muss erhalten bleiben.

So wird dem Mitarbeiter die Angst genommen, und er ist bereit sein heutiges Verhalten auf den Prüfstand zu stellen und Wachstumsimpulse zu erkennen.

Wirtschaftlicher Erfolg, ist die Voraussetzung für Gehaltssteigerungen. Aus diesem Grund sollten Sie immer den Erfolg und nicht die Absicht entlohnen. Schärfen Sie den Fokus und sorgen Sie für eine stressfreie Zusammenarbeit (Produktivität). Gerade im Handel sind +10 – 20% Ertrag möglich, ohne dass mehr gearbeitet werden muss.

Achtung: Modelle, die ein höheres variables Gehalt auf Kosten eines geringen Festgehaltes versprechen, werden von Mitarbeitern immer kritisch betrachtet. Was gut gemeint ist, führt zu Angst und hindert die Leistungsentfaltung.

Vergüten Sie heute nur nach Fixgehalt, dann gehen Sie so vor: Geben Sie als ein übergeordnetes Ziel den Rohertrag aus. Das übertreffen dieses Ziels führt zu mehr (Jahres-)Gehalt und zwar für jeden Beteiligten. Ein monatliches Unterschreiten, hat keinen Einfluss auf das aktuelle Gehalt. Verrechnen Sie stattdessen Zielunterschreitung mit Zielübererfüllung und zahlen Sie so langfristig nur für effektives Wachstum höhere Gehälter.

Sie werden erkennen: Wenn Sie Ziele klar formulieren und Mitarbeiter sinnvoll als Teams am Erfolg beteiligen, löst das Ängste.

Und jetzt noch ein Eindruck aus dem wahren Leben

Erfahren Sie von einem Vergütungs-Profi von allwin, wie Sie mit Mitarbeitern während eines Projektes kommunizieren sollen. Sie merken: Ängste kommen gar nicht erst auf. Stattdessen wir der innere Erfolgs-Kompass neu eingerichtet.

Gefallen Ihnen die Ansätze und möchte Sie das Potenzial für Ihr Unternehmen kennenlernen? Dann laden Sie uns zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein.

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